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RWI-Leibnitz-Institut: Geringeres Wirtschaftswachstum in Aussicht gestellt

Die Konjunktur ist gut, das Wirtschaftswachstum geht steil nach oben und die Beschäftigungszahlen sind gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr. So sieht es derzeit aus in Deutschland. Doch das RWI-Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V. geht derzeit von einem deutlich geringeren Wirtschaftswachstum aus, als es zunächst angenommen worden war.

Geringere Wachstumsraten als erwartet

Wie aktuell berichtet wird, soll das Wirtschaftswachstum geringer ausfallen. Das Institut hat seine ursprüngliche Prognose für das laufende Jahr von 2,4 auf 1,8% gesenkt. Auch für das kommende Jahr wurden die Erwartungen zurückgeschraubt. Hier korrigierte man die Zahlen von 1,9 auf 1,5%. Vor allem, dass die Exporte schwächer ausfallen werden, sei der Hintergrund der Änderung.

So sieht es mit der Arbeitslosenquote aus

Bei der Arbeitslosenquote hat das Institut einen geringfügigen Rückgang von 5,3% auf 5,2% im kommenden Jahr prognostiziert. Denn der Beschäftigungsaufbau kann nur so wachsen, wie die Konjunktur anzieht. Im Pflegebereich und auf dem Bau ist der Arbeitskräftemangel besonders spürbar, doch hier wird er vorwiegend durch Zuwanderungen abgedeckt, so das Leibnitz-Institut.

Höhere Energiepreise tun ein Übriges

Die steigende Preise für Energie, die durch den steigenden Rohölpreis begründet sind, hat die Inflation im Mai deutlich höher ausfallen lassen als erwartet. Im vorigen Monat lag die Inflation bei 2,2%; laut der Prognose des RWI dürfte die Jahresdurchschnittsinflation bei 1,8 und im kommenden Jahr bei 1,9% liegen.


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