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Hält die Nachfrage nach Zeitarbeits-Arbeitnehmern auch in Zukunft an?

Zeitarbeitsfirmen, landläufig auch Leiharbeitsfirmen genannt, stellen Facharbeiter an, die sie an Firmen verleihen, die ihrerseits nur kurzfristig eine Aushilfe benötigen oder aber wenig für einen Facharbeiter zahlen wollen. Und genau hier liegt die ständige Kritik: Der Arbeitnehmer wird schlecht – oft an der unteren Grenze der Legalität – bezahlt, zudem verdient an seiner Leistung die Leiharbeitsfirma noch mit. Der ausleihende Betrieb spart sich Extraleistungen wie Urlaub, Weihnachtsgeld oder sonstiges, kommt also mit einem Leiharbeiter wesentlich billiger davon als mit einem Festangestellten.

Doch wo steht die Zeitarbeit in den kommenden Jahren?

Ausgewählte Referenten aus den Bereichen Wirtschaft und Politik sowie Wissenschaft treffen sich erneut, um über das Problem der Zeitarbeit zu diskutieren. Es geht dabei vor allem um die Zukunft der Zeitarbeit. Regulierungs-und Deregulierungszeiten wechselten sich laut der Referenten in den letzten Jahren ab. Doch die konjunkturelle Entwicklung im Land darf davon nicht losgelöst betrachtet werden, sondern ist untrennbar damit verbunden.

Heute, so stellt man fest, wird die Globalisierung ihren Einfluss auf die Zeitarbeit immer weiter ausbauen. Vor allem dort, wo es explizit um die Exporte geht. Das ist in der Logistik der Fall oder auch der Metall-und Elektroindustrie. Es steht derzeit zu befürchten, dass die USA eine Exportsteuer einführt, und damit den Welthandel ins Stocken bringt. Dann gibt es Auswirkungen auf die Zeitarbeit, so viel ist klar. Auch wie es politisch in Deutschland weitergeht, bleibt umstritten. Der Fachkräftemangel kann ein weiteres Thema sein, der an der Zeitarbeitsschraube drehen wird.


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