Menu
header_news

Schadenersatzforderungen für verspätete Lohnzahlung gerichtlich bestätigt

Manche Arbeitnehmer kennen die monatliche Zitterpartie nur zu gut: kommt der Lohn pünktlich, oder muss man sich wieder etwas einfallen lassen, um die Miete und andere laufende Kosten zu decken?

Probleme ohne eigenes Verschulden

So geraten viele Lohnempfänger immer wieder in problematische Situationen, ohne selbst etwas verschuldet zu haben. Doch manche Arbeitgeber gehen allzu sorglos damit um, wann sie den Lohn an die Arbeitnehmer auszahlen, und das vor allem auch wenn schon klar ist, dass das Geld des Unternehmens nicht für alle Löhne reicht. Dies blieb allerdings für die Meisten von ihnen bislang folgenlos.

Das ändert sich

Der Gesetzgeber hat hier nun einen Riegel vorgeschoben. Zwar kann er nicht dafür sorgen, dass alle ihr Geld pünktlich bekommen, aber der verspätet zahlende Arbeitgeber wird nun pauschal zur Kasse gebeten. 40 Euro müssen gezahlt werden, wenn der Lohn nicht pünktlich auf dem Konto ist. Die Arbeitnehmer können so einen Teil ihrer Unannehmlichkeiten ausgleichen, und außerdem erhofft sich der Gesetzgeber eine steigende Zahlungsmoral bei den Firmeninhabern.

Keiner sollte sich scheuen, diese Pauschale einzufordern. Sie gilt inzwischen für alle Arbeitnehmer, egal, wann ihr Arbeitsverhältnis begonnen hat. Das LAG Köln hat dazu ein Urteil gefällt, dass unter Nummer 12 Sa 524/16 nachzulesen ist.


© 2017 1a-Personalservice