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Mindestlohn und Konjunktur: positive Zahlen lassen in vielen Bereichen hoffen

Der Mindestlohn in Deutschland wird immer wieder neu verhandelt. Derzeit, so berichtet die Süddeutsche Zeitung, gibt es Überlegungen, dass der Mindestlohn im kommenden Jahr auf 9,19 Euro von aktuell 8,84 Euro steigt. Aller zwei Jahre erfolgt eine Überprüfung und Anpassung entsprechend des Tarifindexes. Im Sommer wird die entsprechende Runde entscheiden wie es weitergeht. Die Festlegung wird von einer Kommission getroffen, die aus je drei Vertretern der Gewerkschaften und Arbeitgebern besteht. Nötig ist für die Zustimmung eine Zwei-Drittel-Mehrheit.

Zeitarbeitsverträge zum Jahresende gestiegen

Die aktuellen Zahlen für die letzten Monate des alten Jahres liegen nun vor. Daraus ist ersichtlich, dass im November 2017 fast 14.000 Zeitarbeitsverträge mehr gültig waren als im Monat zuvor. Insgesamt sind damit rund 914.000 Arbeitsnehmer auf diese Art und Weise beschäftigt. Auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die Anzahl gestiegen – 4,4% mehr als im November 2016. Zeitarbeit kann damit als Konjunkturbarometer gelten.

Nicht alle Arbeitnehmer sind mit ihrem Job zufrieden

So positiv diese Zahlen auch klingen – nicht jeder Arbeitnehmer ist mit seinem Job zufrieden. Denn wie eine Forsa-Umfrage zeigte, sind rund ein Drittel der Angestellten willig, ihren Job zu wechseln. Besonders bei den jungen Arbeitnehmern ist der Wunsch ausgeprägt, die Arbeitsstelle zu ändern. Bei den über 50jährigen sind es über drei Viertel, die gern dort bleiben wollen, wo sie derzeit beschäftigt sind.

Positiver Trend: die Umfrage ergab auch: rund ein Drittel der Befragten ist mit der momentanen beruflichen Situation sehr zufrieden, und nur zwei Prozent sind sehr unzufrieden.


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