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Personalrekrutierung: Karriere-Webseiten oft optimierungsbedürftig

Auf den Internetpräsenzen vieler deutscher Unternehmen gehört eine eigene Karriererubrik mit aktuellen Jobangeboten mittlerweile zum Standard. Doch schöpfen diese auch das Potenzial für die erfolgreiche Bewerberansprache aus? Laut der Studie „Human Resources im Internet“ von der Hochschule RheinMain geschieht dies offenbar nicht. Der Studiengang Media Management hat im Zeitraum zwischen Dezember 2014 und Juli 2015 die Karriereseiten von 180 großen Firmen in Deutschland genauer untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass bei 40 Prozent der Unternehmen der Einsatz möglicher Online-Instrumente zur Rekrutierung noch erweiterungsfähig ist. Nur fünf Prozent der Arbeitgeber hat in allen untersuchten Kriterien sehr gute Ergebnisse vorzuweisen. Immerhin knapp über 50 Prozent glänzen durch gute bis durchschnittliche Resultate.

Optimierungspotenzial herrscht laut Studie vor allem im mobilen Bereich. Im Vergleich zur Vorjahresstudie gab es hier zwar einen deutlichen Zuwachs von 27 Prozent, was die Bereitstellung von mobil angepassten Stellenanzeigen betrifft. Jedoch sind die Angebote für mobile Bewerbungsprozesse noch immer stark eingeschränkt. Ganz ähnlich sieht es beim Einsatz von Videos bei der Personalrekrutierung aus. So betreiben zwar rund 90 Prozent der Firmen eigene YouTube-Kanäle, auf denen unter anderem Imagevideos präsentiert werden, stellen jedoch kaum HR-relevante Clips bereit. Arbeitgeber sollten bei der Personalrekrutierung noch stärker auf technische Hilfsmittel setzen. Immerhin verlagert sich die moderne Arbeitsvermittlung immer mehr auf digitale Kommunikationswege. Dadurch können Firmen potenzielle Mitarbeiter hervorragend erreichen.


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