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Bitkom-Studie belegt: Personalsuche im Ausland bedeutet hohen Zeitaufwand

In Deutschland freie Stellen zu besetzen, ist bei der aktuellen Arbeitsmarktsituation nicht immer leicht. Deshalb setzen Unternehmen zunehmend auf die Rekrutierung verfügbarer Fach- und Führungskräfte aus dem Ausland. Wie gut die internationale Personalsuche verläuft, hat der Digitalverband Bitkom in einer Studie untersuchen lassen. Hierfür wurden Firmen aus unterschiedlichen Branchen befragt, die sich über 12 Monate hinweg mit dem Thema Personalrekrutierung im Ausland befasst haben. Das Ergebnis: Die Suche nach Personal im Ausland ist dank Online-Plattformen, Personalagenturen und Business-Netzwerken verhältnismäßig unkompliziert. Doch bis zur Einstellung dauert es bei Fachkräften aus dem Nicht-EU-Land in zwei Dritteln der Fälle länger als ein Jahr.

Bei Bewerbern aus EU-Ländern ist die Rekrutierung in 53 Prozent der Fälle immerhin in weniger als neun Monaten abgeschlossen. Zum Vergleich: Die Suche nach Mitarbeitern im Inland ist in 68 Prozent der Fälle nach spätestens neun Monaten abgeschlossen. In sogar weniger als einem viertel Jahr sind 23 Prozent der Rekrutierungsversuche erfolgreich. Schuld an der Langwierigkeit seien die bürokratischen Prozesse, die Bewerber und Arbeitgeber bis zur Einstellung durchlaufen müssen. Dazu zählt etwa die Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen oder auch die Beantragung der Arbeitsgenehmigung. Deshalb sprechen sich die Bitkom-Experten nach Veröffentlichung der Studie für einen Bürokratieabbau aus.


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