Menu
header_news

Kein Aprilscherz - am 1. April trat ein neues Gesetz für die Leiharbeit in Kraft

Das neue Gesetz zur Leiharbeit, welches seit dem 1.4. in Kraft getreten ist, wird unterschiedlich bewertet. Während es der einen Seite zu weit geht, geht es der Anderen nicht weit genug. Doch was wollte man erreichen, und wie kann das umgesetzt werden?

VERDI fordert Verschärfungen

Die Nachbesserung des Gesetzes fordert der Chef der Gewerkschaft VERDI. Doch die Belastungen der Unternehmen dürften nicht verschärft werden, mahnt der Arbeitgeberverband.

Was ist der Inhalt?

Der Dreh-und Angelpunkt des Gesetzes ist, dass ein Leiharbeiter, der ein dreiviertel Jahr in der Firma tätig ist, den gleichen Lohn erhalten muss wie die Stammbelegschaft. Insgesamt ist nun die „Ausleihe“ auf 18 Monate begrenzt. Dann muss der Arbeitgeber entweder „zurückgegeben“ werden oder in den Betrieb übernommen. Verboten ist der Einsatz von Leiharbeitern als Streikbrecher.

Da die meisten Leiharbeiter wesentlich kürzer als drei Monate beschäftigt wären, so VERDI, greift das Gesetz für Viele von ihnen nicht. Die Frist von 9 Monaten sei zu lang. Die gleiche Bezahlung fordert man deshalb vom ersten Tag an. Als Bespiel für diese Art der Leiharbeit wird Österreich angeführt.

Beschäftigungsmotor Leiharbeit

Während unter Arbeitskräften das Angestelltentum als Leiharbeiter eher unbeliebt ist, wird es von offizieller Seite als Beschäftigungsmotor für den Arbeitsmarkt gesehen. Für Langzeitarbeitslose sei dies der oft der Einstieg in den Arbeitsmarkt. Auch Werkverträge seien unverzichtbar, also die Art der Arbeit, bei der der Arbeitnehmer als Selbstständiger für das Unternehmen tätig wird. Die Werkverträge werden durch die Gesetzgebung nicht gefährdet, was ausdrücklich gelobt wurde.


© 2017 1a-Personalservice