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Erfolg: Endlich neue Mindestlöhne für Beschäftigte in Pflegebranche

Schon lange warnen Experten vor einem Kollaps im Pflegebereich. Dass Mitarbeiter, vor allem solche mit guter Qualifikation, fehlen, ist nicht neu. Außer den nicht gerade familienkompatiblen Arbeitszeiten wird dies vor allem dem Umstand angelastet, dass die Bezahlung als schlecht gilt.

Schon lange wird deshalb eine Erhöhung der Mindestlöhne eingefordert, um einen Zusammenbruch in diesem Bereich zu verhindern.

Bundeskabinett gibt endlich grünes Licht

Nun wurde durch das Bundeskabinett ein neuer Mindestlohn für die Pflegebranche beschlossen. Eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger erfolgte bereits. Und zwar steigen am dem kommenden ersten Januar die Löhne auf 10,55 Euro im Westen und auf 10,05 Euro im Osten. Dass hier immer noch ein Unterschied forciert wird, ist traurige Realität, die durch nichts zu begründen ist. Doch wenigstens hebt sich die Branche damit heraus, dass sie die bisherigen Mindestlöhne nachbessert. Weitere Erhöhungen zum jeweils Jahresersten bis einschließlich 2020 wurden gleich mit beschlossen.

Leiharbeiter nicht benachteiligen

Außerdem wurde darauf geachtet, dass die Möglichkeit des Einsatzes von Leiharbeitskräften nicht dazu genutzt werden kann, diese Regelungen auszuheben. Denn im Gesetz wurde ausdrücklich festgeschrieben, dass bei Leiharbeitskräften der Mindestlohn für die Branche einzuhalten ist. Somit können Dumpingpreise zurückgedrängt werden, die durch billige Arbeitskräfte einen Wettbewerbsvorteil verschaffen sollten.


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