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Personalvermittlung: Mittelstand hofft auf Fachkräfte unter den Flüchtlingen

In Europa finden aktuell große Veränderungen statt. Seit dem letzten Jahr spülen Flüchtlingsströme hunderttausende Menschen aus Syrien, Afghanistan und anderen Ländern in Vorderasien und Afrika Richtung Europa. Sie alle fliehen aus ihrer Heimat, um ihr Glück unter anderem in Deutschland zu suchen. Unter den Asylsuchenden befinden sich auch tausende Fachkräfte, die unter Umständen in unterschiedlichsten Branchen einsetzbar wären. Das wissen auch die mittelständischen Unternehmen: Laut einer Umfrage im Auftrag des Wirtschaftsberaters PricewaterhouseCoopers und dem Industrieverband BDI sehen 53,3 Prozent der 800 befragten Firmen in der Integration von Flüchtlingen einen der wichtigsten Punkte für die Lösung des Fachkräftemangels. Er wird sogar als wichtiger für die Arbeitsvermittlung der Zukunft erachtet als die Vereinbarkeit von Job und Familie. Das berichtet das Nachrichtenportal unternehmen-heute.de unter Bezugnahme auf die Welt am Sonntag.

Für die vom Fachkräftemangel gebeutelte Bundesrepublik könnte die Integration von Asylbewerbern ein großes Potenzial an Erwerbstätigen bilden. Deswegen wohl sprechen sich laut Studie 49,7 Prozent der Unternehmen auch dafür aus, dass der Familienzuzug von Flüchtlingen erleichtert werden sollte. Darüber hinaus sind 47,8 Prozent dafür, dass ausländische Qualifikationen schneller anerkannt werden. Weitere 39,4 Prozent befürworten zudem die gezielte Personalrekrutierung von Fachkräften im Ausland. Nur die Verbesserung der Schulbildung in Deutschland (88,2 Prozent) konnte der Integration Platz 1 der Lösungsvorschläge gegen den Fachkräftemangel strittig machen.


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