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Mindestlöhne steigen wieder - Wer bekommt seit dem 1. Mai mehr Geld?

Der Monatsbeginn ist traditionell ein Tag, an dem neue Gesetze in Kraft treten oder auch Tariferhöhungen greifen.

Der 1.Mai war in diesem Jahr für die Mitarbeiter von drei Branchen ein Grund zur Freude. Denn die Mindestlöhne für Gerüstbauer, Steinmetze und Steinbildhauer sind gestiegen. Leider liegen die Mindestlöhne allerdings noch immer zwischen West und Ost nicht auf dem gleichen Niveau. Nur bei den Gerüstbauern herrscht gleiches Geld für gleiche Arbeit: 11 Euro beträgt hier der einheitliche Mindestlohn. Diese Zahlen gelten anhand der neuesten Gesetze auch für die entsprechenden Leiharbeiter.

Höhere Mindestlöhne in der Pflege?

Die Pflegekommission hat beschlossen, dass der Mindestlohn in der Pflege zu Beginn des kommenden Jahres steigen soll. Auch hier bleibt es aber bei einem Unterschied zwischen Ost und West, auch im Jahr 28 der deutschen Einheit.

10,55 Euro soll der Stundenlohn im Westen dann betragen, und 10,05 Euro im Osten. Gegenüber jetzt (10,20 Euro und 9,50 Euro) keine große Steigerung, aber immerhin ein Lichtblick für die vielen Beschäftigten der Branche. Außerdem sind zwei weitere Schritte der Erhöhung festgelegt worden: Bis Januar 2020 will man bei 11,35 bzw. 10,85 Euro angelangt sein, wobei es auch dann geplanter Weise noch den Unterschied zwischen Ost-und Westlohn geben soll. Alles in allem also nicht unbedingt ein großer Wurf.

Arbeitsmarkt derzeit im Aufwind

Allerdings lässt das Arbeitsmarktbarometer hoffen, denn es zeigte im April weiterhin gute Aussichten für die Entwicklung des Arbeitsmarktes. Besonders die Arbeitsagenturen sehen weiter Aufwind und sagen eine steigende Beschäftigung voraus.


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