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Deutscher Arbeitsmarkt: Lohnschere geht weiter auseinander

Das Prinzip der Lohnschere kennt man vor allem aus dem internationalen Bereich. Länder wie die USA kämpfen bereits seit Langem mit einem stark variierenden Lohngefüge. Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung in Kooperation mit dem Münchner Ifo-Institut hat nun aufgedeckt, dass die Lohnschere auch in Deutschland weiter fortschreitet. Viele freie Stellen werden zu einem immer niedrigeren Verdienst vergeben. Laut der Studie sind die Reallöhne bei 20 Prozent der Arbeitnehmer seit den 1990er Jahren stark gestiegen. Allerdings handelt es sich dabei nur um diejenigen Beschäftigten, deren Verdienst generell am höchsten war. Im Gegenzug wurden die Löhne von den unteren fünf Prozent der Geringverdiener in diesem Zeitraum drastisch gekürzt.

Sind die Löhne der Topverdiener um 2,5 Prozent gestiegen, so ist der Verdienst der Arbeitnehmer mit wenig Lohn noch einmal um 2 Prozent gesunken. Dadurch entstand eine klassische Lohnschere. Im Vergleich zu den anderen 34 OECD-Ländern ist die Ungleichheit jedoch noch unterdurchschnittlich. Arbeitnehmer müssen sich nicht mit Dumpinglöhnen abfinden. Mithilfe von professionellen Personaldienstleistern finden Fachkräfte attraktive freie Stellen. So warten in den Stellenbörsen gut bezahlte Vakanzen in vielen Berufszweigen. Einige Personaldienstleister sind auf bestimmte Branchen spezialisiert, sodass Fachkräfte ganz gezielt nach freien Stellen suchen lassen können.


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