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Print und Papier machen digitalen Bewerbungslösungen Konkurrenz

Die Digitalisierung der Welt schreitet voran, auch im Personalwesen. Dennoch zählen Printstellenmärkte und Papierbewerbung bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter noch immer zu den meistgenutzten Instrumenten. Das berichtet das Onlineportal Haufe.de unter Bezugnahme auf eine Studie, welche im Auftrag der Manpower Group durchgeführt wurde. Demnach lesen 54 Prozent der Befragten in Tageszeitungen, um sich über freie Jobs zu informieren. Dies bedeutet ein Plus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr und macht das Printmedium zum wichtigsten Rekrutierungskanal. Dennoch sollten Firmen auf eine breit aufgestellte Personalstrategie setzen. So sollen laut Studie Apps, die mit Matching-System arbeiten, potenzieller Recruiting-Trend sein.

Manpower befragte für die Publikation „Jobsuche 2016“ rund 1.000 volljährige Personen in ganz Deutschland. Diese wurden unter anderem nach ihren Karrierezielen und ihrer aktuellen Arbeitssituation interviewt. Demnach ist jeder Fünfte auf der Suche nach einer neuen Stelle. Die Hälfte der Befragten befand sich zum Zeitpunkt der Jobsuche in einer Anstellung. Für die Bewerbung nutzen immerhin noch etwa 50 Prozent der Deutschen auf die traditionelle Papierbewerbung. Davon setzen wiederum 22 Prozent der Teilnehmer auf die persönliche Ablieferung der Bewerbungsmappe beim Wunscharbeitgeber. Erst dann folgen mit 32 Prozent Bewerbungen per E-Mail. Onlinebewerbungen wurden von den Befragten oft als zu kompliziert beurteilt. Hier herrscht also offenbar noch Optimierungsbedarf.


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