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Personalrekrutierung: Deutsche Arbeitgeber sind häufig überqualifiziert

Abitur, Studium, Weiterbildung: Viele Deutsche verfügen über eine gute Ausbildung. Häufig ist diese offenbar sogar besser als notwendig. Wie Focus Online meldet, ist jeder siebte Deutsche für seinen Job überqualifiziert. Dabei bezieht sich das News-Portal auf eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aus dem Jahr 2012 und verweist auf eine Aussage der Forscher, dass die Zahlen auch heute noch stimmen. Zwischen den Geschlechtern gibt es kaum einen Unterschied: Bei den Männern liegt der Anteil überqualifizierter Mitarbeiter bei 15,6 Prozent. Die Frauen liegen mit 14,9 Prozent nur knapp dahinter. Regional betrachtet betrifft es hingegen jedoch vor allem Frauen, die für ihre Position zu gut ausgebildet sind. Die meisten leben in Ostdeutschland und in Bayern.

Überhaupt zeigen sich große Unterschiede hinsichtlich der Region. Generell ist hauptsächlich im Osten Deutschlands überqualifiziertes Personal zu finden. Dies betrifft laut Medienberichten „ausnahmslos alle Kreise und Städte“. Die höchste Quote der überqualifizierten Beschäftigten existiert unter den Hochschulabsolventen. Hier sind es 37,8 Prozent bei den Männern, bei den Frauen sogar satte 44,8 Prozent. Im Vergleich sind es bei männlichen Erwerbstätigen mit einer beruflichen Ausbildung „nur“ 11,6 Prozent. Die Situation ist aus wirtschaftlicher Sicht übrigens problematisch, da überqualifizierte Fachkräfte Stellen einnehmen, die eigentlich für Beschäftigte mit niedrigeren Qualifikationen gedacht sind.


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