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Der Fachkräftemangel fängt bereits bei unbesetzten Ausbildungsplätzen an

Neue Nachrichten in Bezug auf den Fachkräftemangel: jede zehnte Firma kann für ihre freien Ausbildungsplätze nicht eine Bewerbung verzeichnen.

Es wird offenbar immer schwieriger, Ausbildungsplätze zu besetzen –und das branchenübergreifend. Mehr als jedes dritte Unternehmen hat Schwierigkeiten, freie Ausbildungsstellen zu besetzen. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die der Deutsche Industrie-und Handelskammertag vorstellt.

Experten nennen diese Entwicklung bereits gefährlich. Denn künftig gehen Deutschland die Fachkräfte aus. Die Ausbildung von eigenem Nachwuchs, von vielen Firmen gern gesehen, bleibt immer mehr auf der Strecke – in der Folge unter Umständen das ganze Unternehmen, weil keine Aufträge mehr angenommen werden können. "Keine Leute" heißt es immer öfter, wenn ein Auftrag abgelehnt wird.

Rund 17.000 Unternehmen erhielten für das beginnende Ausbildungsjahr keine Bewerbungen auf ihre Stellenausschreibungen. Das sind erschreckende 10% mehr als im Vorjahr. Besonders schlecht steht es um die Gastronomie, den Bau und den Bereich Verkehr. Die Unternehmen, die Bewerbungen erhalten, können oft die Stellen dennoch nicht besetzen, da die Bewerber nicht die nötigen Qualifikationen aufweisen.

Dass sich das Problem noch verschärft, ist jetzt schon abzusehen. Denn laut der Experten gehen in den nächsten Jahren immer mehr Fachkräfte in Rente. Aus-und Weiterbildung gehöre auf alle Fälle auf die Agenda der Bundesregierung, um den Schwierigkeiten entgegenzuwirken. Ein höherer Teil der Schulabgänger muss für die Ausbildung geworben werden, so das Ergebnis der Studie.


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