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Arbeitsvermittlung: Bertelsmann-Studie untersucht Erwerbsquote von Frauen

Wie hat sich die Zahl der erwerbstätigen Frauen in Deutschland seit der Wende verändert? Gibt es immer noch Unterschiede zwischen Ost und West? Diesen Fragen hat sich die Bertelsmann-Stiftung in ihrer aktuellen Studie zur Frauenbeschäftigungsquote in Deutschland gewidmet. Die Forscher verglichen in 295 Landkreisen und 106 kreisfreien Städten im gesamten Bundesgebiet die aktuelle Erwerbssituation bei den Frauen. Hierfür wurden unter anderem die sozialversicherungspflichtig gemeldeten Frauen in einer Alterspanne von 18 bis 64 Jahren gezählt. Das Ergebnis der Untersuchung: Auch 25 Jahre nach der Wende werden mehr freie Stellen für Fachkräfte im Osten mit Frauen besetzt.

Demnach sind in den alten Bundesländern 50,9 Prozent der Frauen erwerbstätig, in den neuen Bundesländern gehen 57,9 Prozent einer regelmäßigen Beschäftigung nach. Sachsen belegt mit 58,5 Prozent die Spitzenposition, Brandenburg (58,0 Prozent) und Thüringen (58,0 Prozent) folgen unmittelbar. Das Saarland bildet mit 47,2 Prozent das Schlusslicht. Die Jobvermittlung wird für Männer und Frauen gleichermaßen zu einem großen Teil von privaten Personaldienstleistern durchgeführt. Diese bieten Stellen für Fachkräfte je nach Bedarf in vielen Branchen. Qualifizierte Bewerber sind für den Arbeitsmarkt – insbesondere hinsichtlich des drohenden Fachkräftemangels – wichtig, egal welchen Geschlechts. Die Bertelsmann-Studie prognostiziert jedoch auch für die kommenden Jahren ein weiteres Anwachsen der Kluft zwischen Ost und West auf dem Arbeitsmarkt für Frauen.


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