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Die 40-Stunden-Woche – Errungenschaft oder Vergangenheit?

Die Digitalisierung hat die Arbeitszeiten verändert. Doch auch die Länge des Arbeitstages? Dass die Arbeitszeiten flexibler sein können, dürften alle Arbeitnehmer als angenehm empfinden. Pilotprojekte versuchen sich bereits am 6-Stunden-Arbeitstag.

Wie sieht die perfekte Arbeitswoche aus?

Die Errungenschaft der Arbeitswelt war vor ein paar Jahren die "Gleitzeit". Heute geht es um "remotely". Die flexiblen Arbeitsplatzmodelle werden die Zukunft sein, und in jedem der kommenden Jahre lockert sich die feste Arbeitszeit etwas – zumindest in den Berufen, wo dies möglich ist. Immer ausgeschlossen werden all jene sein, die unmittelbar mit anderen Menschen arbeiten – Krankenschwestern oder Lehrer etwa. Doch hier geht es vor allem um diejenigen, die "allein" mit ihrem Computer sind und via Skype ebenso mit Kollegen kommunizieren können, als würden diese im Büro nebenan sitzen.

Die Vorteile

Die Vorteile liegen auf der Hand: der Arbeitnehmer kann problemlos arbeiten, wann es ihm passt – also auch so, dass er die Kinder rechtzeitig vom Kindergarten abholen kann ohne zu hetzen, dass er auch mal spät abends arbeitet, wenn es still ist und er sich vernünftig konzentrieren kann.

Der Arbeitgeber spart sich die – zum Teil erheblichen – Kosten für Büroräume und profitiert von geringeren Krankenständen. Denn so mancher Arbeitnehmer würde zumindest einen Teil seiner Arbeit erledigen, auch wenn er krank ist, wenn er sich zwischendurch hinlegen kann und nicht noch den Arbeitsweg schaffen muss.

So sieht es derzeit aus

Derzeit gibt es neben der Kernarbeitszeit mit Gleitzeit noch Home Office, Vertrauensarbeitszeit-und Ort oder feste Tage, an denen man den Arbeitsplatz früher verlassen kann. Und wie wichtig es den Arbeitnehmern ist, flexibel arbeiten zu können, zeigt eine Umfrage. Hier ging es darum, wie wichtig dies ist, wenn ein Arbeitsplatz ausgewählt wird: rund 35% antworteten mit "sehr wichtig" und immerhin fast 40% mit "wichtig". Nur 6% ist es ganz unwichtig und der Rest findet es "eher unwichtig".


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