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Fehlende fachkundige Handwerker verlangsamen den Wohnungsbau erheblich

Die Handwerksbetriebe stehen so gut da wie nie – die Auftragsbücher sind voll bzw. übervoll, doch die Kunden brauchen lange Geduld. Bis ein Handwerker kommt, können Monate vergehen. Der Fachkräftemangel nimmt zu und zeigt erste gravierende Folgen.

Handwerkspräsident: Problem verschärft sich

Das Problem wird nicht geringer, sondern immer größer. Die Kunden müssen immer längerer warten. Die Firmen wollen schnell und gut arbeiten – doch mit mangelndem Personal ist dies eine Schwierigkeit.

KfW beklagt stagnierenden Wohnungsbau

Auch der Wohnungsbau ist betroffen, wie sollte es auch anders sein. Das Bauhandwerk ist besonders betroffen, beispielsweise die Hochbauunternehmen. Zwar ließ sich die Lücke bislang mit Mitarbeitern aus dem Ausland füllen, doch insgesamt fehlen dennoch qualifizierte Kräfte, egal, woher diese stammen.

Hier herrscht der größte Mangel

Die größten Mängel gibt es in der Klempnerei, im Sanitär-und Heizungs- sowie Klimahandwerk. Meister, also gut qualifizierte Kräfte, sind schwer zu bekomme, aber auch schon „Arbeiter“ ohne besondere Qualifizierungen sind ein Problem.

Erhebungen zum Fachkräftemangel von der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass allein im Handwerk rund 150.000 Fachkräfte fehlen. Die Dunkelzimmer liegt noch höher, da viele Betriebe die offenen Stellen gar nicht mehr melden. Man geht deshalb von 200.000 bis 250.000 Stellen aus die unbesetzt bleiben. Und diese Entwicklung setzt sich fort, denn allein in diesem Jahr sind 30.000 Ausbildungsplätze leer geblieben.

Maßnahmen geplant

Eine Planung ist, dass die Ausbildung zum Meister kostenfrei sein solle. Auch sollen ausländische Fachkräfte eingestellt werden.


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