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Fast 6 Millionen Menschen wünschen sich ein Plus an möglicher Arbeit

Die Medien berichten immer wieder vom Fachkräftemangel. Eine Studie des Statistischen Bundesamtes zeigt jedoch nun eine weitgehend unbekannte Facette des deutschen Arbeitsmarkts: Denn 5,7 Millionen Menschen in Deutschland möchten gern mehr arbeiten – viele davon können dies jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht. Das Thema Unterbeschäftigung ist in Deutschland offenbar stark relevant. In der Studie kristallisierten sich drei Hauptgruppierungen heraus, die sich mehr Arbeit wünschen: Minijobber, Teilzeitbeschäftigte und Erwerbslose.

Die Aufteilung sieht dabei aus wie folgt: Zu den Unterbeschäftigten rechnet die Statistik laut „Die Welt“ 1,5 Millionen Teilzeitbeschäftigte und – überraschenderweise – 1,2 Millionen Vollzeitbeschäftigte. Die Unterbeschäftigten bedeuten laut Experten den größten ökonomischen Verlust beim Arbeitskräftepotenzial. Dazu kommen zwei Millionen Erwerbslose, die gern mehr arbeiten würden sowie eine Million Personen als „stille Reserve“. Unter diesem Begriff verstehen die Statistiker all jene, die aus diversen Gründen aktuell nicht arbeiten bzw. nicht bewusst nach einer Arbeit suchen, aber dennoch gern arbeiten möchten. Die Alterspanne der Befragten rangiert zwischen 15 und 74 Jahren. Die Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg kritisieren unter anderem das deutsche Steuersystem. Dieses sei zu starr und biete finanziell zu wenig Motivation, dafür aber zu viele Vorgaben. Diese Kriterien würden das Arbeitspotenzial ausbremsen.


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