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Befristete Arbeitsplätze – die Planbarkeit für Arbeitnehmer vor dem Aus

Will man sesshaft werden, vielleicht eine Familie gründen, gehört zu den entscheidenden Kriterien für die Wohnortwahl der Job. Doch wenn man sich von einem befristeten Arbeitsverhältnis zum anderen hangelt – oft sogar mit guter Ausbildung - ,ist das schwer. Doch Studien zeigen, egal in welcher Branche, die Befristungen und Einstellungen für bestimmte Projekte nehmen zu. Das ist eine bedenkliche Entwicklung. Selbst im öffentlichen Dienst ist diese Tendenz erkennbar.

Steigerung im Jahr 2017

Die Erhebungen für das Jahr 2017 zeigen: die Zahl hat sich wiederum erhöht. Über 3 Millionen Beschäftigte (das sind mehr als 8%) hatten im Jahr 17 einen befristeten Arbeitsvertrag. Dies ist der neue Höchststand. Andererseits, so hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung herausgefunden, ermöglichen die sogenannten sachgrundlosen Befristungen den Übergang in eine unbefristete Stelle.

Steigende Übernahmechancen

Die Chancen auf eine Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis sind dabei ebenfalls gestiegen. Schon im ersten Halbjahr des Vorjahres hatten fast die Hälfte der Vertragsänderungen bei Befristungen als Grund die Entfristung. Vor knapp 10 Jahren lag dieser Wert noch deutlich niedriger, nämlich bei unter 30%. Das ist wiederum eine gute Entwicklung, wobei diese ohne die vielen Befristungen gar nicht nötig wäre. Der Grund ist klar: Arbeitgeber brauchen sich nicht darum zu kümmern, wie sie einen Angestellten weiterbeschäftigen, wenn seine jetzige Arbeit zu Ende gebracht ist.


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