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Zeitarbeitsplätze und reguläre Angestelltenverhältnisse wachsen weiter

Die Zahlen der Erwerbstätigen steigen seit einiger Zeit an. Dieser Trend scheint sich auch weiter fortzusetzen. Das Statistische Bundesamt hat entsprechende Zahlen für das II.Quartal 2017 vorgelegt. Über 44 Millionen Deutsche stehen derzeit in Lohn und Brot – deutlich mehr als noch im Vorjahr. Vergleicht man das II. Quartal mit dem des Vorjahres, so ergibt sich ein Plus von über einer halben Million Menschen. Selbst saisonbereinigt liegt also der Anstieg in 2017 höher als der in den letzten fünf Jahren.

Auch Zeitarbeit auf dem Vormarsch?

Die Zahl der Zeitarbeiter bleibt relativ konstant auf hohem Niveau von ca. einem Fünftel der Arbeitnehmer. Entsprechend der Steigerung der Gesamtbeschäftigtenzahlen ergab sich auch für Zeitarbeiter, befristet Angestellte und gering Beschäftigte eine erhöhte Stellenzahl um rund 120.000.

Die Genannten werden unter dem Begriff der atypischen Beschäftigungsverhältnisse zusammengefasst. Dagegen moniert sich der iGZ. Denn Zeitarbeit, so wird immer wieder betont, ist eine volle Arbeitsstelle mit festen Bezügen. Dass die Zeitarbeit einen schlechten Ruf hat, ist hinlänglich bekannt und auch, dass damit reguläre Stellen in den Unternehmen verdrängt würden.

Richtig sei vielmehr, so der Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen, dass zwei Drittel der Betroffenen vom Arbeitsmarkt komme, also zuvor arbeitslos war und nun wieder Zugang zum Arbeitsmarkt findet. Unter dem Strich wäre es vielmehr so, dass die Normalarbeitsverhältnisse auf dem Vormarsch wären, und die Quote der atypischen Arbeitsverhältnisse schon das dritte Jahr in Folge gesunken sei.

Experten sagen, dass schon seit mindestens 2010 die Beschäftigung von Zeitarbeitern oder Minijobbern keine regulären Arbeitskräfte mehr vertreibe.


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