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Unzufriedenheit im Job – wird sie gefördert durch die Jagd nach Perfektion?

Arbeit soll Spaß machen – doch wer sagt das eigentlich? Es hat sich eingebürgert, dass nur die etwas im Leben erreicht haben sollen, die für ihren Job brennen, alles dafür tun und ihre gesamtes Leben der Stelle, die sie sich erkämpft haben, unterordnen. Doch muss das so sein? Wer sagt eigentlich, dass der Job das Wichtigste im Leben ist?

Wechsel unmöglich

Manch einer träumt davon, seinen Job hinzuschmeißen und etwas ganz anders zu machen. Doch nicht jeder kann das – und muss es auch nicht wollen. Die Mehrheit von uns ist realitätsbewusst genug, um zu wissen, dass man Kompromisse machen muss und man kurz vor der Rente nicht mehr das Ruder herumreißen wird, um sich und anderen etwas zu beweisen. „Lebe deinen Traum“ – das ist ein vielzitierter Satz im heutigen Leben. Ist nur der Arbeitnehmer etwas wert, der viel riskiert, um sich seinen Traum zu verwirklichen? Der die Sicherheit seines Lebens verlässt, unter Umständen Familie und vor allem Kinder in Unsicherheit stürzt, weil er eine Kneipe im Busch eröffnen will oder –bereits viel zu alt dafür – eine Karriere als toller Sportler anstrebt?

Ausbildung und Hierarchie

Ob es der Chef ist oder seine Sekretärin – im Normalfall können beide nicht einfach hinschmeißen, was sie tun. Wie auch immer sie an die Stelle gelangt sind, auf der sie nun sitzen – die Ausbildung dürfte eine entscheidende Rolle spielen, aber auch der Arbeitsort und der Zufall, der die meisten von uns an die Arbeitsstelle bringt, die wir derzeit begleiten.

Es sollte nicht zur Messlatte für alle werden, dass nur die Arbeit etwas zählt, die mit totaler Leidenschaft ausgeübt wird. Der Normalfall bleibt: Arbeit ist eine Ware, die gegen Geld gegeben wird. Und für die meisten ist es nicht mehr und nicht weniger, und das ist in Ordnung so.


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