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Viele Mitarbeiter schätzen besonders „agile Methoden“ im Arbeitsalltag

Im Bereich Personalmanagement wird Agilität innerhalb einer Firma immer wichtiger. In der Vergangenheit galten Beständigkeit, routinierte Prozesse und langfristige Planungssicherheit in Unternehmen als sinnvoll. Doch diese Eigenschaften machen Firmen unflexibel und handlungsunfähig. Wenn das wirtschaftliche Umfeld instabil ist, etwa weil es sich im Wandel befindet, können diese zu Stolpersteinen werden. Deshalb streben immer mehr Firmen eine „agile Unternehmensführung“ an. Dabei werden Organisationsstrukturen und Managementprozesse dynamischer gestaltet, sodass Veränderungen im äußeren Umfeld kurzfristig wahrgenommen und eigene Prozesse entsprechend angepasst werden können. Das Personalwesen kann hiervon profitieren, denn Stellen können zügig neu geschaffen oder umstrukturiert werden.

Wie wichtig Agilität auch für die Mitarbeiterzufriedenheit und Bindung ist, zeigt eine neue Studie. Der Fachverlag Haufe-Lexware hat eine Befragung zum Thema „Agilität in deutschen Unternehmen“ durchführen lassen, an der 1.200 Angestellte, aus Unternehmen mit jeweils über 100 Mitarbeitern, teilnahmen. Die Umfrageteilnehmer bestanden zu zwei Dritteln aus Führungskräften und zu einem Drittel aus Mitarbeitern ohne Führungskompetenz. Das Ergebnis zeigt eine deutliche Tendenz: Drei Viertel der Manager sowie die Mehrzahl aller Mitarbeiter meinen, dass durch den Einsatz agiler Methoden die Effizienz von Arbeitsprozessen gesteigert wird. Zudem befürworten über ein Drittel der Befragten einen situativen Führungsstil, ohne dabei jedoch das traditionelle Wesen der Hierarchie komplett zu verbannen. Agile Methoden und Führungsmodelle sind also durchaus erwünscht und wichtig für ein gesundes Personalmanagement.


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