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  • Bayerns Wirtschaft ist auf Zuwanderer aus In- und Ausland angewiesen

    Fachkräfte sind Mangelware, dieser Umstand macht sich in den Bundesländern unterschiedlich bemerkbar. In Bayern ist die Situation besonders eklatant. Laut einer Studie könnten dem Freistaat im Jahr 2015 bereits über 520.000 Fachkräfte fehlen, berichtet die Freie Presse. Deshalb schalte sich nun die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) ein, indem sie ein verstärktes Bemühen um qualifizierte Zuwanderer aus dem Inland und Ausland fordert. Bertram Brosshardt sieht die besten Chancen hierfür in einer Reihe von Maßnahmen. Unter anderem müsse eine „breit angelegte Bildungsoffensive" gestartet und für Arbeitslose eine „intensivierte Arbeitsvermittlung" anvisiert werden. Des Weiteren spricht sich Brosshardt für eine verstärkte Erwerbsbeteiligung unter den Frauen aus.

    Viele Branchen der deutschen Wirtschaft leiden seit Jahren unter einen immer stärker werdenden Fachkräftemangel. Eine Verbesserung der regionalen Arbeitsmarktsituation bringen neben der forcierten Werbung von qualifizierten Arbeitskräften vor allem die privaten Personalvermittlungen sowie eine verbesserte Einwanderungspolitik für Ausländer. Letzteres wird seit 2011 mit dem Anerkennungsgesetz gefördert, das für eine schnellere Akzeptanz von im Ausland absolvierten Qualifikationen garantieren soll. Ansätze wie diese könnten Fachkräfte aus der ganzen Welt für den deutschen Arbeitsmarkt gewinnen. Auch die Jobvermittlung im Internet erlangt zunehmend an Bedeutung. Sowohl die Wirtschaftsvereinigungen der Länder als auch private Personalvermittlungen wie 1a-Personalservice setzen auf Online-Jobbörsen.