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  • Arbeitslosigkeit sinkt weiter

    Jede Medaille hat zwei Seiten, so auch die des aktuellen Arbeitsmarktes. Wie eine Pressemeldung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mitteilt, erlebt Deutschland aktuell eine wirtschaftliche Blütezeit, die sich nicht nur in verschiedenen Branchen, sondern auch auf dem Stellenmarkt bemerkbar macht. So gab es im Februar 84.000 Menschen mit einer neuen sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit, in März immerhin noch 38.000. Insgesamt bedeutet dies einen starken Beschäftigungszuwachs nach den harten Wintermonaten. Der Trend soll über das gesamte Jahr 2011 anhalten, Experten rechnen laut Online-Portal der Tageszeitung "Welt" im Herbst sogar mit einem Tiefstand von 2,7 Millionen Arbeitslosen. Dabei wurden sogar die berüchtigten Ein-Euro-Jobs reduziert, so dass hier keine Beschönigung der Zahlen vorgenommen wurde.

    Die Arbeitsvermittlung funktioniert momentan aufgrund der wachsenden Konjunktur in vielen Branchen. Über eine Million freie Stellen sind auf dem Jobmarkt verfügbar. Besonders das Baugewerbe und der Außenhandel erfreuen sich gut gefüllter Auftragsbüchern und benötigen mehr Fachkräfte. Doch bei aller Freude - es gibt auch eine Schattenseite: Die Zahl der Zeitarbeiter und Geringverdiener nimmt zu, viele müssen ihr Einkommen trotz Stellenvermittlung immer öfter mit Harz-IV aufbessern. Dennoch: Die Sozialversicherung verbucht wachsende Einnahmen, die Rentenbeiträge könnten demnächst gesenkt werden. Insgesamt ist die wirtschaftliche Lage in Deutschland deutlich im Aufschwung.