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  • Arbeitslosenzahl in Deutschland sinkt auf historisches Tief

    Die Bundesagentur für Arbeit zieht bei Veröffentlichung der aktuellen Arbeitslosenzahlen eine positive Bilanz: Im Jahr 2011 wurden 2,976 Millionen Arbeitslose gemeldet und damit der niedrigste Stand seit 20 Jahren verzeichnet. Im Vergleich zu 2010 seien dies etwa 263.000 Arbeitslose weniger. Zum ersten Mal seit 1991 sind über 41 Millionen Deutschen erwerbstätig. Die Entwicklung ist das Resultat des Wirtschaftsaufschwungs, bei dem zugleich eine Vielzahl von sozialversicherungspflichtigen Stellen geschafft wurde. Etwa 28,4 Millionen Menschen sind in einem solchen Arbeitsverhältnis tätig. Laut Tagesschau.de sind das fast eine Million mehr sozialiversicherungspflichtige Jobs als vor der Finanzkrise 2009.

    Doch auch weitere Faktoren zeichnen für die starke Senkung der Arbeitslosenzahl verantwortlich. Flexible Methoden im Personalmanagement sowie der Personalvermittlung geben Firmen mehr Freiheit bei der innerbetrieblichen Personalgestaltung. Dazu zählen unter anderem die Zeitarbeit oder Arbeitszeitkonten. Auch die jahrelange Lohnzurückhaltung hat der Wirtschaft einen Spielraum ermöglicht, der sich positiv auf den Arbeitsmarkt auswirkt. Wie Welt.de berichtet, könne nun neben dem Anstieg freier Jobs auch eine Anpassung der Löhne erwartet werden. Der wachsende Mangel an Fachkräften reguliert das Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt und damit die Honorare respektive Löhne. Attraktive Stellen werden primär über Jobcenter sowie private Personalservices vermittelt.